blühende gehölze im März

Die meisten der Winterblüher wie etwa die Zaubernuss, Winterschneeball Schneerosen usw.  blühen bis weit in den März hinein. Einige Pflanzen gesellen sich im März dazu.

Schneeforsithie

Abeliophyllum distichum

Ein sommergrüner Strauch der eine Höhe zwischen 1,5 und 2 Meter erreicht. Die aromatisch nach Mandel duftenden weißen Blüten erscheinen ab März. Die Schneeforsythie bevorzugt einen geschützten, sonnigen Standort auf humosen Böden. Ein wunderschöner Frühjahrsblüher der besonders gut vor immergrünen Gehölzen zur Geltung kommt.

Rosablühende Schneeforsithie

Abeliophyllum distichum Roseum

Im gesamten gleich wie die Urform lediglich die Blüten erscheinen im Aufblühen in einem zart rosa Ton der langsam in ein Weiß verblasst. Zweige die Anfang Dezember geschnitten und in eine Vase gestellt werden blühen sehr zuverlässig zu Weihnachten auf und verströmen den zarten Duft im Haus.

Rotahorn

Acer rubrum Burgundy Belle

Dieser kleine Baum unterscheidet sich von anderen Rotahorn Sorten durch das dunkelgrünere Laub und die besonders auffällige Herbstfärbung die bereits Anfang Oktober einsetzt. Durch das Farbspiel aus Rot bis zu Magentatönen scheint der Baum bei Sonnenschein zu glühen. Burgundy Belle entwickelt eine kompakte ovale Krone mit einer Höhe von etwa 12 m. Wie bei anderen Sorten öffnen sich die schönen roten Blüten bereits ab März.


Rotahorn

Acer rubrum Scanlon

Rotahorn wird meist wegen seiner prachtvollen roten Herbstfärbung angepflanzt, aber auch die Blüten die ab März erscheinen sind eine Zierde. Die Blüten sind kleine rote Schirmtrauben und werden gerne von Insekten besucht. Die Sorte wächst schlank aufrecht und erreicht eine Höhe von etwa 10 m und wird dabei nur 4 m breit. Die glänzend grünen Blätter verfärben sich im Herbst in purpurrote bis orange Töne.

Italienische Erle

Alnus cordata

Die italienische Erle ist ein raschwüchsiger Baum der eine Höhe von etwa 10 m erreicht. Schon im Herbst sind die Kätzchen zu erkennen die dann ab März aufblühen und eine Länge von 10 cm erreichen, aus ihnen entwickeln sich die typischen 3 cm großen Erlenzapfen die dann über den Winter am Baum haften bleiben. Daraus ergibt sich eine sehr interessante Wintersilhouette. Das glänzend grüne Laub haftet lange am Baum Die Äste wachsen nahezu horizontal aus dem Stamm. Ein Baum der viel zu selten Verwendung findet.

Kornelkirsche/Dirndlstrauch

Cornus mas

Der heimische Dirndlstrauch wächst zu einem großen Strauch von etwa 5m heran und erreicht dabei eine Breite von etwa 3,5 m. Man kann den Dirndlstrauch aber auch zu einem kleinen Baum erziehen. Seinen großen Auftritt hat der Strauch dann ab März, dann erscheinen die gelben Blüten die den ganzen Strauch bedecken. Ab August reifen die essbaren Früchte heran die man zu Marmelade, Saft oder Likör verarbeiten kann. Das glänzend grüne Laub verfärbt sich im Herbst gelb. Es sind einige Sorten am Markt die speziell auf hohe Erträge und große Früchte gezüchtet wurden.


Gelblaubige Kornelkirsche

Cornus mas Aurea

In allen Merkmalen gleicht Aurea der wilden Kornelkirsche das Laub allerdings ist goldgelb und vergrünt auch über den Sommer nicht. Der Wuchs ist etwas schwächer als der der Urform.

Weißbunte Kornelkirsche

Cornus mas Variegata

Auch diese Sorte gleicht im Wuchs der wilden Kornelkirsche. Die Ränder des grünen Blattes sind allerdings unregelmäßig weiß umrandet. Auch Variegata wächst etwas langsam er als die Urform.

Japanische Kornelkirsche

Cornus officinalis Robins Pride

Im Unterschied zur heimischen Kornelkirsche blüht die Japanische um ca. 2 Wochen früher und die Blüten sind etwas größer und daher noch auffälliger. Die japanische Kornelkirsche wächst zudem eher baumförmig. Die ab August erscheinenden die roten Früchte sind sehr gesund und können vielfältig verarbeitet oder roh gegessen werden. Robins Pride wird etwa 5 m hoch und erreicht dabei eine Breite von etwa 3 m. Die sich ablösende Rinde ist auch in der laublosen Zeit eine Zierde. Die Kornelkirsche ist außergewöhnlich schnittverträglich und kann gut zu Hecken erzogen werden. Robins Pride ist eine sehr blühfreudig Selektion.


Niedrige Scheinhasel

Corylopsis pauciflora

Die Blätter haben große Ähnlichkeit mit der Haselnuss, und verfärben sich im Herbst gelb. Ab Ende März erscheinen an den kahlen Trieben zahlreiche hängende gelbe Glöckchen in herabhängenden Trauben. Die Blüten verströmen dabei einen leichten Primelduft. Der Strauch wächst eher langsam selbst und erreicht eine Höhe von etwa 1,5 m und wird ebenso breit. Aufgrund der frühen Blüte sollte die Scheinhasel an einem geschützten Standort gepflanzt werden.

Korkenzieher-Haselnuß

Corylus avellana Contorta

Diese bekannte Form der Haselnuss fällt durch ihre besonders stark korkenzieherartig verdrehten Zweige auf. Der Strauch wächst dabei sehr dicht und die äußeren Triebe hängen stark über. Corylus Contorta wächst langsamer als die Art erreicht dabei eine Höhe von bis zu 4 m und kann etwa genauso breit werden. Besonders die länglichen Kätzchen sind an den winterkahlen Ästen eine Zierde und werden gerne für Dekorationen im Haus verwendet. Im August werden die kleinen Haselnüsse reif. Die Blätter verfärben sich spät im Herbst gelb.

Rote Zwerg-Haselnuss

Corylus avellana Annys Purple Dream

Kompakte Sorte mit auffälligem braunrotem Laub, die anfangs aufrecht wächst und sich im Laufe der Jahre zu einem rundlichen Strauch entwickelt und eine Höhe von etwa 2 m erreicht. Von Februar bis März erscheinen die typischen Blütenkätzchen. Gedeiht auf nahezu allen Böden und Lagen und ist wegen der geringen Größe auch für Tröge geeignet.


Türkische Baumhasel

Corylus colurna

Dieser große unempfindliche Baum weist viele Vorzüge auf, etwa seine Trockenheitsverträglichkeit, widerstandsfähig gegenüber Krankheiten sowie zahlreiche Zierwerte. Die hängenden Kätzchen erreichen eine Länge von etwa 10 cm und sind denen der heimischen Haselnuss sehr ähnlich. Die Rinde ist korkartig. Die bizarr geformten Fruchthülsen enthalten essbare Haselnüsse. Der Baum selbst entwickelt eine große kegelförmige Krone und erreicht eine Höhe von etwa 18 m.

Gewürzbaum

Lindera benzoin

Der bereits im März blühende Strauch erreicht eine Höhe von etwa 3 m und wird mit seinem rundlichen Wuchs etwa genauso breit. Die Blüten sind gelbgrün gefärbt und durch die frühe Blütezeit auffällig. Zierend sind vor allem die roten Beeren und die auffällige gelbe Herbstfärbung. Die Indianer nutzten die Blätter und die Rinde zur Herstellung von Tee. Benötigt für ein gutes Gedeihen einen feuchten sauren Boden.

Maibeere

Lonicera kamtschatika

Nach der frühen weißen Blüte im März erscheinen dann ab Mai die blauen schmackhaften Früchte die eine Menge gesundheitsfördernde Stoffe enthalten. Der Strauch wird nur etwa 1,5 m hoch und ebenso breit. Der Boden sollte nicht zu trocken und leicht sauer sein. Der Strauch hält Temperaturen von bis zu Minus 40 Grad stand und auch für die Blüten sind Minus 10 Grad kein Problem.    


Sternmagnolie

Magnolia stellata

Der dicht verzweigte erstrahlt zur Blütezeit in einem herrlichen Weiß. Die Blütezeit beginnt meist schon im März und dauert bis in den April, die Blüten verströmen einen angenehmen Duft. Der Strauch erreicht eine Höhe von etwa 3 m und wird fast genauso breit. Ein langsam wüchsiger Strauch der sich auf allen nicht zu trockenen Böden in sonnigen bis halbschattigen Lagen wohl fühlt. Der Standort sollte wegen der frühen Blüte etwas geschützt liegen.

Eisenholzbaum

Parrotia persica

Ein bis zu 8 m hoher Strauch oder kleiner Baum mit einem eigenwilligen Wuchs. Der wichtigste Zierwert liegt in der Herbstfärbung die von gelb über orange bis zu rot leuchtet, aber auch die frühe Blüte macht den Eisenholzbaum für den Garten interessant. Die Blüte selbst sind auffällige rote Staubgefässe. Eine weitere Zierde ist die abblätternde Rinde die an die der Platane erinnert.    

Eisenholzbaum

Parrotia persica Bella

Eine neuere Selektion die sich vor allem durch die auffallend leuchtend orange-rote Herbstfärbung und den roten Blattaustrieb im Frühjahr von anderen Sorten abhebt. Der langsam wachsende Strauch entwickelt sich langsam zu einem kleinen Baum mit auffälliger platanenartiger Rinde. Ab März erscheinen die zierenden roten Blütenknöpfchen. Besonders für feuchtere Böden geeignet.


Eisenholz

Parrotia persica Vanessa

Im Unterschied zu der Wildform bildet Vanessa von Natur aus einen geraderen Stamm und eine ovale Krone, ansonsten hat sie dieselben Zierwerte wie die Art

Blutpflaume

Prunus cerasifera Nigra

Oftmals schon Ende März erscheinen die rosa Blüten noch vor den rotbraunen Blättern. Die Blütezeit erstreckt sich dann bis etwa Mitte April. Früchte werden nur selten ausgebildet.  Der kleine Baum erreicht eine Höhe von etwa 6-8 m und bildet eine eiförmige bis runde Krone. Die Blutpflaume benötigt fruchtbare Böden in sonniger Lage.

Blutpflaume

Prunus cerasifera Hollywood

Der breit ausladende Strauch erreicht eine Höhe von etwa 5m und eine Breite von etwa 3m. Ab Ende März erscheinen die sehr zahlreichen rosa Blüten aus denen sich ab Ende August sehr schmackhafte 5 cm große Früchte entwickeln. Das Laub ist braunrot aber etwas heller als das der Sorte Nigra und vergrünt leicht im Herbst. Gedeiht auf nahezu allen Böden in sonnigen bis halbschattigen Lagen.


Korkenzieher-kirsche

Prunus incisa Kojou-no-mai

Der kleine Strauch der oftmals auch auf ein Stämmchen veredelt wird erreicht eine Höhe von etwa 2 m und wird fast genauso breit. Die feinen Triebe sind zickzackförmig gedreht und machen den Strauch auch für die laublose Zeit interessant. Schon ab Ende März erscheinen die sehr zahlreichen rosaweißen Blüten. Die Blätter verfärben sich im herbst auffallend gelborange.

Märzkirsche

Prunus incisa Lotte

Diese Kirsche wird etwa 2 m hoch und etwa 1,5 m breit. Ab März erscheinen die weißen ungefüllten Blüten die mit einem Hauch rosa überzogen sind. Das Laub verfärbt sich im Herbst orange bis rot.

Märzkirsche

Prunus incisa Oshidori

Diese bis zu 3 hoch und 2 m breite Selektion besitzt einen breit aufrechten eleganten Wuchs. Im März erscheinen die halbgefüllten hellrosa  Blüten. Aufgrund des nicht allzu raschen Wuchses und der Schnittverträglichkeit auch für kleine Gärten geeignet.


Rosablühende Märzkirsche

Prunus incisa Paean

Der mehrstämmige Strauch erreicht eine Höhe von etwa 4 m und wird dabei etwa 2,5 m breit. Schon im März erstrahlt dieser Strauch in einem leuchtenden Rosa. Durch die frühe Blüte eine wertvolle Bienenweide und eine Bereicherung im Zierkirschen Sortiment . Das Laub verfärbt sich im Herbst  orange bis rot. Gedeiht auf allen lehmigen Böden in voller Sonne sowie auch noch im Halbschatten    

Hängende Kätzchenweide

Salix caprea Kilmarnock

An den stark nach unten wachsenden Trieben erscheinen im März die gelben Kätzchen, sie sind ein besonders wichtiges Insektenfutter im Frühjahr. Die Höhe des Stammes richtet sich nach der Veredelungshöhe liegt aber meist bei 100 bis 120 cm. Nach der Blüte sollte der Strauch stark zurück geschnitten werden, damit sich genügend neue Kätzchen für nächste Frühjahr bilden.

Silberglanz Adventweide

Salix caprea Silberglanz

Das besondere an dieser Sorte das sich die silbrigen Kätzchen schon im Dezember sichtbar sind und sich wunderbar vom dunklen Holz abheben. Die Hauptblütezeit beginnt dann ab März, dann erscheinen an den Kätzchen die gelben Staubgefässe. Gedeiht auf allen humosen nährstoffreichen Böden an sonnigen bis halbschattigen Standorten.


Kriechweide

Salix repens Armando

Diese sehr schwachwüchsige Weide mit dem überhängenden Wuchs wird meist auf ein Stämmchen veredelt. Die silbrigen Kätzchen öffnen sich etwa ab Mitte März. Der kleine Strauch sollte nach der Blüte zurück geschnitten werden um genügend um genügend Knospen fürs nächste Jahr anzusetzen. Ist aufgrund des schwachen Wuchses besonders fürTöpfe und Tröge geeignet.

Goldweide

Salix udensis Golden Sunshine

Tolle Neuheit im Weidensortiment. Schon im März öffnen sich die bekannten Weidenkätzchen und locken viele Insekten an, mit dem Verblühen erscheinen die goldgelben länglichen Blätter die ihre Farbe auch im Sommer behalten ohne zu verbrennen. Durch die gelbgrüne Rinde ist diese Weide auch im Winter ein Blickfang. Sie erreicht eine Höhe und Breite von etwas über 3 m, kann aber durch Schnitt wesentlich kleiner gehalten werden. Wie alle Weiden wird ein feuchter nährstoffreicher Boden bevorzugt.

Strauch-Eisenholzbaum

Sycoparrotia semidecidua Purple Haze

Der langsamwachsende baumartige Strauch erreicht eine Höhe von etwa 4m und entwickelt einen malerischen Wuchs mit einer eiförmigen Krone. Sehr früh im Jahr erscheinen die auffälligen roten Blüten. Die Blätter sind im Frühjahr während des Austriebs rot werden über den Sommer dunkelgrün ehe die spektakuläre  dunkelrote Herbstfärbung einsetzt. Das Laub bleibt teilweise bis zum Frühjahr am Baum haften. Ein bei uns noch wenig bekannter Strauch der auf allen humosen Böden gedeiht.


Hänge-Ulme

Ulmus glabra Pendula

 Eine bis zu 4 m hohe Trauerform deren herabhängende Zweige bis zu Boden hängen. Das kräftige dunkelgrüne Laub verfärbt sich spät im Jahr gelb. Schon vor dem Blatt erscheinen die auffälligen hellgrünen Blütenbüschel. Stellt an den Boden und ans Klima wenig Ansprüche.

Osterschneeball

Viburnum burkwoodii

Schon ab Ende März öffnen sich die stark duftenden weißen Blütenbälle des Osterschneeballs. In milden Jahren behält dieser Schneeball einen Teil des Laubes auch über den Winter. Im Herbst verfärben sich die roten Beeren schwarz. Der kompakte Strauch wird etwa 2 m hoch und genauso breit. Ein langsamwüchsiger pflegeleichter Strauch für sonnige bis halbschattige Lagen.

Kompakter Osterschneeball

Viburnum burkwoodii Conoy

Eine kompakte Form des Osterschneeballs die lediglich eine Höhe von etwa 120 cm erreicht und dabei genauso breit wird, ansonsten hat Conoy die selben Zierwerte wie burkwoodii