Haus- und ALLeebäume

Als Haus- und Alleebäume bezeichnet man alle Bäume die einen mittelgroßen bis großen Kronenaufbau bekommen. Eine genaue Auflistung unserer Haus- und Alleebäume folgt in Kürze

 

 

 

rotlaubiger Feldahorn

Acer campestre Red Shine

Die Blätter dieser Sorte sind im Austrieb tiefrot und vergrünen dann über den Sommer, bleiben aber dunkler als bei der Art. Die Krone wächst schmal pyramidenförmig. Der kleine Baum erreicht eine Höhe von etwa 10 m. Die Blüten öffnen sich im Mai und ab September erscheinen die Früchte.

Feuerahorn

Acer ginnala

Der raschwüchsige kleine Baum erreicht rasch eine Höhe von etwa 7 m erreicht. Die fächerförmige Krone erreicht dabei bis zu 6 m Breite. Im Mai öffnen sich die cremeweißen in Rispen erscheinenden Blüten aus denen sich die typischen Ahornfrüchte entwickeln. Das im Sommer hellgrüne dreilappige Laub verfärbt sich im Herbst leuchtend orange bis feuerrot. Absolut anspruchsloser Baum der mit Trockenheit, Streusalz, Frost und Wind keine Probleme hat und auf allen Böden gedeiht.

Buntlaubiger Bergahorn

Acer pseudoplatanus Leopoldii

Im Unterschied zu Spitzahorn erscheinen die gelben Blüten mit dem Laubaustrieb im April und sind daher nicht mehr so auffällig wie bei diesem. Auffällig bei dieser Sorte ist das lebhaft gefärbte Blatt. Es zeigt im Austrieb einen leichten rosa Farbton und wird dann gelb-grün gefleckt. Ein sehr gesunder Baum der eine Höhe von etwa 15 m  erreicht und eine schöne pyramidenförmige Krone bildet.


Gelblaubiger Bergahorn

Acer pseudoplatanus Worley

Eine nur bis etwa 10 m hoch werdende Form des heimischen Bergahorns. Der Blattaustrieb ist goldgelb und die Blätter verfärben sich langsam in ein zartes Gelbgrün. Die Blüten erscheinen ebenfalls mit dem Laub. Stellt nur geringe Anforderung an den Boden und ist aufgrund seines langsamen Wachstums und der niedrigen Endhöhe auch für kleinere Anlagen geeignet.

Rotahorn

Acer rubrum Red Sunset

Der mittelgroße Baum erreicht eine Höhe von über 12 m. Die eiförmige dichte Krone erreicht eine Breite von ca. 10m. Bereits im März wird der Baum von zahlreichen roten Blüten geschmückt aus denen sich die typischen Ahornfrüchte entwickeln. Das im Sommer dunkelgrün glänzende Laub nimmt im Herbst eine leuchtend orange bis dunkelrote lang anhaltende Herbstfärbung an. Der Baum gedeiht nur auf kalkfreien unverdichteten Böden gut.

Hellroter Spitzahorn

Acer platanoides Deborah

Ein raschwüchsiger Baum der eine Höhe von etwa 12 m und eine Breite von etwa 8 m  erreicht. Diese Sorte des Spitzahorns ist in der Jugend sehr raschwüchsig. Vor dem Laubaustrieb erscheinen die gelben Blüten. Das Laub treibt leuchtend rot aus und verfärbt sich über den Sommer dunkel olivgrün ehe es im Herbst leuchtend gelb bis orange wird.


Buntlaubiger Spitzahorn

Acer platanoides Drummondii

 Das hellgrüne Laub hat einen auffallenden cremeweißen Rand. Der Baum ist etwas trägwüchsig und erreicht eine Höhe von etwa 10 m und bildet dabei eine etwa 6 m breite Krone. Wie bei der Art selbst erscheinen die gelben Blüten im April. Aufgrund der lebhaften Blattfärbung  eine besondere Zierde, die auf allen humosen Böden gedeiht.

Roter Säulenahorn

Acer platanoides Crimson Centry

Dieser langsamwüchsige mittelgroße Baum erreicht eine Höhe von etwa 10m, dabei bildet er eine eiförmige Krone. Die Blätter behalten ihre dunkelrote Färbung den ganzen Sommer über. Die gelben Blüten erscheinen noch vor dem Laubaustrieb im April. Aufgrund seiner Größe ein Spitzahorn der sich auch für kleinere Anlagen eignet.

Goldahorn

Acer platanoides Princton Gold

Die seltene Sorte des heimischen Spitzahorns erreicht mit seiner aufrechten ovalen Krone eine Höhe von etwa 10 m und wird etwa 4 m breit. Im Austrieb sind die Blätter leuchtend goldgelb gefärbt und verfärben sich im Sommer gelb-grün. Schon vor dem Laub erscheinen die gelben Blütenbüschel und sind bei Insekten sehr begehrt. Der langsam wüchsige Baum gedeiht auf nahezu allen Böden und eignet sich aufgrund der geringen Größe auch für kleinere Gärten.


Blutahorn

Acer platanoides Royal red

Die Blätter dieser Ahornsorte sind dunkelrot gefärbt und verblassen auch über den Sommer nicht. Der Baum erreicht eine Höhe von etwa 15 m. Die eiförmige Krone erreicht dabei eine Breite von etwa 6 m. Die gelben Blüten erscheinen im April aus ihnen entwickeln sich dann im Herbst die typischen Ahornfrüchte. Ein Baum der auf nahezu allen Böden gedeiht.

Scharlach-Kastanie

Aesculus carnea Briotti

Ein sehr langsam wachsender Baum der eine selten höher als 12 m wird. Der Kronenaufbau rund bis breit pyramidenförmig. Das Laub erscheint sehr früh und verfärbt sich im Herbst braungelb. Im Mai erscheinen die auffälligen blutroten Blüten. Der Baum entwickelt wenige Früchte und stellt an den Boden wenig Anspruch.

Rosskastanie

Aesculus hippocastanum

Der bekannte große Baum erreicht im Alter eine Höhe von etwa 25 m und eine Breite von etwa 20 m. Im Mai erscheinen die bis zu 20 cm langen weißen Blütenrispen. Im Herbst trägt der Baum reichlich die typischen Früchte. Vor allem als Hofbaum und für breite Alleen geeignet, wird sie aber aufgrund der Schnittverträglichkeit auch  als Promenadenbaum und als Schattenspender im Gastgarten verwendet


Felsenbirne

Amelanchier lamarckii

Ein von Natur aus großer Strauch der bei uns auch häufig als kleiner Baum erzogen wird. Aufgrund der feinen Verästelung und der horizontal wachsenden Äste ergibt sich eine sehr interessante Wintersilhouette. Im April erscheinen die sehr zahlreichen weißen Blüten aus ihnen entwickeln sich essbare schmackhafte schwarzblaue Beeren. Das Laub verfärbt sich im Herbst auffallend gelb bis rot. Gedeiht auf allen kalkhaltigen Böden in voller Sonne und verträgt auch trockenere Böden sehr gut.

Felsenbirne

Amelanchier Robin Hill

 Diese Felsenbirne wird meist zu einem kleinen Baum erzogen, der eine ovale Krone bildet und eine Höhe von etwa 6 m erreicht. Aus rosafärbigen Knospen entwickeln sich ab Anfang April weiße Blüten. Die schwarzen Früchte sind nicht sehr zahlreich eher klein und bei Vögeln sehr beliebt. Der kleine Baum ist anspruchslos und trockenheitsverträglich daher eignet er sich besonders für Vorgärten und kleine Alleen.

Erle

Alnus cordata

Die italienische Erle ist ein raschwüchsiger Baum der eine Höhe von etwa 10 m erreicht. Schon im Herbst sind die Kätzchen zu erkennen die dann ab März aufblühen und eine Länge von 10 cm erreichen, aus ihnen entwickeln sich die typischen 3 cm großen Erlenzapfen die dann über den Winter am Baum haften bleiben. Daraus ergibt sich eine sehr interessante Wintersilhouette. Das glänzend grüne Laub haftet lange am Baum Die Äste wachsen nahezu horizontal aus dem Stamm. Ein Baum der viel zu selten Verwendung findet.


Ess-Kastanie Marone

Castanea sativa

Die Esskastanie wächst zu einem bis zu 20 m hohen Baum mit einer rundlichen Krone heran. Auffällig ist der drehwüchsige Stamm mit tiefen Furchen in der Rinde. Das bis zu 25 cm lange Laub auffallend dunkelgrüne Laub verfärbt sich im Herbst in ein warmes Gelb. Im Juni erscheinen die auffallenden cremefarbigen Blüten sie sind eine gute Nahrungsquelle für Insekten. Die weiblichen Blüten sind grün und unscheinbar aus ihnen entstehen dann bekannten essbaren Früchte. Gedeiht vor allem auf kalkfreien lehmigen Böden. Für eine Befruchtung sind 2 Bäume notwendig.

Trompetenbaum

Catalpa bignonioides

Der Trompetenbaum erreicht eine Höhe von etwa 10 m und bildet von Natur aus eine rundliche Krone. Die frischgrünen herzförmigen Blätter erreichen eine Länge von bis zu 25 cm. Im Juni erscheinen die auffälligen bis zu 25 cm langen Blütenrispen aus denen etwa 30 cm lange Fruchhülsen entstehen die den Baum auch im Winter schmücken. Das Laub dieses raschwüchsigen Baumes erscheint erst sehr spät im Jahr. Ein toller Schattenbaum der auf nahezu allen Böden gedeiht. 

Baumhasel

Corylus colurna

Dieser große unempfindliche Baum weist viele Vorzüge auf, etwa seine Trockenheitsverträglichkeit, widerstandsfähig gegenüber Krankheiten sowie zahlreiche Zierwerte. Die hängenden Kätzchen erreichen eine Länge von etwa 10 cm und sind denen der heimischen Haselnuss sehr ähnlich. Die Rinde ist korkartig. Die bizarr geformten Fruchthülsen enthalten essbare Haselnüsse. Der Baum selbst entwickelt eine große kegelförmige Krone und erreicht eine Höhe von etwa 18 m.


Apfeldorn

Crataegus lavallei Carrierei

Der bis zu 7 m große Baum entwickelt im Alter eine nahezu runde Krone. Auffällig sind die ledrigen stark glänzenden Blätter die sehr lange am Baum haften bleiben und nach einer roten Herbstfärbung abfallen. Danach bleiben aber noch die roten 2 cm großen Früchte am Baum die aus den im Mai erscheinenden weiß-rosa Blüten entstehen. Der schnittverträgliche Baum eignet sich hervorragend für kleine Gärten aber auch als Straßenbegleitgrün.

Rotdorn

Crataegus laevigata Paul Scarlet

Der kleine Baum erreicht eine Höhe von etwa 6 m und eine Breite von 4 m. Ab Mai erscheinen die gefüllten karminroten Blüten. Der kleine Baum kommt auch mit schlechten Bodenbedinungen zu recht ist frosthart und sehr schnittverträglich. Benötigt einen sonnigen Standort.

Hänge-Blutbuche

Fargus sylvatica Purpurea Pendula

Diese Sorte der heimischen Buche wächst sehr langsam und bildet keinen Mitteltrieb. Die Höhe ist daher abhängig von der Veredelungshöhe, von dort weg wachsen die Äste bogig nach unten. Das Laub ist vom Frühjahr bis zum Herbst auffallend glänzend rotbraun. Liebt humose durchlässige Böden in voller Sonne aber auch im Schatten.


Dornenloser Lederhülsenbaum

Gleditsia triacanthos inermis

Der bis zu 20 m hohe und etwa 10 m breite Baum überzeugt mit seiner locker wachsenden lichtdurchlässigen Krone. Die bis zu 20 cm langen gefiederten Blätter verfärben sich sehr früh im Jahr leuchtend gelb. Im Juni erscheinen die unauffälligen, duftenden sehr nektarreichen Blüten. Ein rasch wachsender Baum der sich aufgrund seiner Toleranz gegenüber Trockenheit und Stadtklima besonders als Straßenbaum geeignet ist. Aber auch in Parks und größeren Gärten ein Blickfang ist.

Schlanker Amberbaum

Liquidamber styraciflua Worplesdon

Diese Sorte zeichnet sich durch den durchgehenden geraden Hauptstamm aus. Die Krone bleibt schlanker als bei der Art. Die Herbstfärbung ist orange bis rot. Gleicht in den Standortansprüchen der Art

Amberbaum

Liquidambar styraculifera

Der bei uns etwa 15 m hoch werdende nicht zu rasch wachsende Baum entwickelt eine eiförmige Krone. Die Rinde der jungen Zweige ist mit auffälligen Korkleisten geschmückt. Die Blüten sind eher unauffällig dafür zieren die stacheligen Früchte den Baum auch während der laublosen Zeit. Seinen großen Auftritt hat der Amberbaum allerdings im Herbst wenn sich die ahornähnlichen glänzend grünen Blätter ihre auffällige Herbstfärbung annehmen, diese reicht von gelb orange rot weinrot bis zu violett auf feuchten Böden. Gedeiht auf allen nicht zu trockenen Böden.


Magnolie

Magnolia kobus

Der kleine langsamwüchsige Baum erreicht bei uns eine Höhe von etwa 10 m. Die kegelförmige Krone wird dabei an die 5 m breit. Ab Anfang April erscheinen die weißen tulpenförmigen Blüten und machen diesen Baum zu einer sehr auffälligen Erscheinung. Die Blätter nehmen im Herbst eine gelbe Färbung an. Eine weitere Zierde sind die großen roten zapfenähnlichen Früchte im Herbst. Gedeiht auf allen humosen Böden und ist etwas kalktoleranter als andere Magnolien.

Zierapfel

Malus Everest

Der Großstrauch oder kleine Baum erreicht eine Höhe von etwa 6 m und entwickelt dabei eine lockere breitpyramidale Krone. Das dunkelgrüne Laub ist nicht sehr anfällig für Schorf und entwickelt eine gelborange Herbstfärbung. Aus den einfachen weißen Blüten entwickeln sich orangerote etwa 2 cm große Apfel die bis weit in den Winter hinein am Baum hängen bleiben. Anspruchslos und schnittverträglich

Zierapfel

Malus Red Sentinel

Der bis zu 6 m hohe Großstrauch oder kleine Baum entwickelt eine rundliche Krone mit überhängenden Zweigen. Aus hellvioletten Knospen entspringen die weißen Blüten, die daraus entstehenden ca. 4 cm großen rotvioletten Früchte zieren den Baum oftmals den ganzen Winter lang.


Roter Hängezierapfel

Malus Royal Beauty

Die dünnen Äste dieses meist auf Hochstamm veredelten Zierapfels hängen oft bis zum Boden straff nach unten. Die roten Blüten erscheinen zeitgleich mit dem glänzend dunkelroten Laub. Die tiefroten Früchte erscheinen ab Juni und zieren den Baum bis in den Herbst.

Zierapfel

Malus Rudolph

Das Laub dieser Sorte treibt im Frühjahr bronzerot aus und verfärbt sich über den Sommer langsam grün. Die sehr zahlreich erscheinenden Blüten sind violettrosa gefärbt. Die kleinen Früchte werden nicht ganz 2 cm groß und sind orangegelb gefärbt, sie bleiben nicht sehr lange am Baum hängen. 

Zierkirsche

Prunus cerasifera Nigra

Oftmals schon Ende März erscheinen die rosa Blüten noch vor den rotbraunen Blättern. Die Blütezeit erstreckt sich dann bis etwa Mitte April. Früchte werden nur selten ausgebildet.  Der kleine Baum erreicht eine Höhe von etwa 6-8 m und bildet eine eiförmige bis runde Krone. Die Blutpflaume benötigt fruchtbare Böden in sonniger Lage.


Zierkirsche

Prunus Accolade

Schon im April verschwindet das Holz fast gänzlich unter den halbgefüllten rosa Blüten. Dabei erreicht der große Strauch oder kleine Baum eine Höhe von etwa 7 m und wird etwa 5 m breit. Die Krone ist breit trichterförmig aufgebaut. Das dunkelgrüne Laub verfärbt sich im Herbst lebhaft gelb bis orange. Gedeiht auf allen kalkhaltigen lehmigen Böden.

Winterblühende Kirsche

Prunus subhirtella Autumnalis

Ein meist als Hochstamm erzogener kleiner Baum, der meist schon im Spätherbst aufblüht und die dann sehr früh im Jahr. Auffallend ist auch der vasenförmige Wuchs und die gelb-orange Herbstfärbung.

Dezember bis April.

Nelkenkirsche

Prunus serrulata Kanzan

Wird meist als kleiner Baum angeboten, der eine Höhe von etwa 8 m erreicht. Die Krone wächst anfangs trichterförmig im Alter dann auch überhängend. Ab Ende April erscheinen die gefüllten rosa Blüten. Die dunkelgrünen Blätter verfärben sich im Herbst gelb bis orange. Wächst auf allen kalkhaltigen Boden in voller Sonne sowie im Halbschatten.


rotlaubige Zierkirsche

Prunus serrulata Royal Burgundy

Diese Sorte wird als großer Strauch oder kleiner Baum angeboten. Die trichterförmige Krone erreicht eine Höhe von etwa 6 m. Ende April öffnen sich die dunklen purpurrosa gefüllten Blüten. Das besondere an dieser Sorte sind die purpurroten Blätter die auch über den Sommer nicht vergrünen und im Herbst eine rötliche Herbstfärbung annehmen.

rotlaubige virginische Traubenkirsche

Prunus virginiana Shubert

Die ovale Krone dieses kleinen Baumes erreicht eine Höhe von etwa 8m. Im Mai erscheinen die aufrechten weißen duftenden Blüten aus denen sich schwarze essbare Kirschen entwickeln. Die Hauptzierde liegt allerdings in der Belaubung, die Blätter treiben grün hellgrün aus und verfärben sich rasch braunrot. Ab dem Sommer das  Laub zur Gänze braunrot gefärbt. Ein robuster Baum der alle Blicke auf sich zieht und wenig Anspruch an Boden und Klima stellt.

Platane

Platanus acerifolia

Der raschwüchsige große Baum mit seiner breiten Krone erreicht eine Höhe von etwa 25 m. Charakteristisch ist die abblätternde Rinde die den Blick auf den hellgrauen Stamm freigibt. Das spät austreibende Laub färbt sich im Herbst gelb und bleibt lange am Baum hängen. Im Mai blüht die Platane mit kleinen gelbgrünen Köpfchen, die sich im Herbst zu stacheligen Kugeln entwickeln und oft bis in den Frühling am Baum hängen bleiben. Sie bei besonders bei Distelfinken als Nahrung sehr beliebt. Die Platane wird aufgrund ihrer Schnittverträglichkeit zu Schirmen oder auch zu Kopfbäumen formiert. Der Baum gedeiht auf nahezu allen Böden und verträgt Trockenheit und Stadtklima sehr gut.


Zierbirne

Pyrus calleryana Chanticleer

Gegen Ende April erscheinen die sehr zahlreichen weißen Blüten aus denen unauffällige kleine Früchte entstehen. Der kleine Baum wird etwa 10 m hoch und entwickelt eine schmalle kegelförmige Krone. Das gesunde glänzend grüne Laub bleibt bis weit in den Spätherbst hinein grün und färbt sich dann auffallend gelb orange rot. Diese Herbstfärbung hält oft bis in den Dezember hinein an. Wächst auf nahezu allen leicht kalkhaltigen Böden. Auch als Straßenbaum gut geeignet.

Hängezierbirne

Pyrus salicifolia Pendula

Wird auch die nordische Olive genannt, weil nicht nur das weißfilzige silbrige Laub stark an das der Olive erinnert, sondern auch der breite überhängende Wuchs. Im April erscheinen die weißen Blüten aus denen sich im Herbst kleine harte Früchte bilden. Der kleine Baum wird etwa 6 m hoch und genauso breit. Ein anspruchsloser trockenheitsverträglicher Baum der ein mediterranes Flair in den Garten bringt.

Sumpfeiche

Quercus palustris

Der Baum erreicht etwa 20 m Höhe und wird etwa 12 m breit. Durch die horizontal vom Hauptstamm weg wachsenden Äste entwickelt sich eine malerische kegelförmige Krone. Die tief gelappten glänzend grünen Blätter verfärben sich im Herbst auffallend dunkelrot. Im Mai blüht die Sumpfeiche mit goldenen Blütenkätzchen die sich zu kleinen nur 1 cm großen Eicheln entwickeln. Trotz ihres Namens wächst die Sumpfeiche auch auf trockeneren nährstoffreichen Böden.


Trauerweide

Salix alba tristis

Ein sehr attraktiver bekannter Baum mit einem besonders malerischen Wuchs. Die auffälligen gelben Triebe hängen straff bis zum Boden und bilden zusammen mit dem Wuchs ein herrliches Winterbild. Die gelben Blüten erscheinen vor dem Laubaustrieb und sind eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Salix Tristis ist eine männliche Form der Weide und bildet daher keine Früchte. Mitte April erscheint das glänzende frischgrüne Laub das im Sommer etwas matter wird und sich im Herbst gelb verfärbt. Der raschwüchsige Baum erreicht eine Höhe von etwa 20 m und wird fast genauso breit. Bevorzugt werden etwas feuchtere nährstoffreiche Böden, der Baum kommt aber auch mit trockeneren Standorten zurecht.

Mehlbeere

Sorbus Dodong

Dieser kleine Baum erreicht eine Höhe von etwa 8 m, die aufrechte Krone entwickelt dabei eine Breite von etwa 4m. Vor der auffälligen weißen Blüte im Mai erscheinen die gesunden hellgrünen Blätter die im Herbst eine leuchtend rote Herbstfärbung annehmen. Ab August schmückt sich der Baum mit zahlreichen roten Fruchtdolden die bei Vögeln sehr beliebt sind. Im Winter sind die sehr dicken Triebe mit den großen dunklen Knospen eine besondere Zierde. Eine absolute Bereicherung im Sortiment der kleinkronigen Bäume.

Essbare Eberesche

Sorbus aucuparia Edulis

Ende Mai öffnet der schmal-pyramidenförmige bis zu 10 m hohe Baum seine bis zu 14 cm großen weißen auffälligen Trugdolden. Die ab Ende August reifenden Beeren sind etwas größer als bei der Art haben weniger Bitterstoffe und können daher wie Preiselbeeren verwendet werden. Die Zweige hängen oft etwas über unter der Last der Früchte. Ein wertvoller Allee- und Gartenbaum der neben seinen hohen Zierwerten ein wichtiges Vogelnährgehölz ist.


Winterlinde

Tilia cordata Greenspire

Die anfangs pyramidenförmige Krone wird im Alter eher eiförmig und erreicht eine Höhe von etwa 18 m. Auffällig ist der durchgehende Stamm der bis weit in die Krone wächst. Das frischgrüne Laub verfärbt sich im Herbst goldgelb. Ende Juni erscheinen die duftenden gelb-grünen Blüten die zu dieser Zeit eine besonders wichtige Insektennahrung darstellen. Der formschöne Baum stellt an den Boden kaum Ansprüche und wird daher häufig als Straßenbaum verwendet, ist aber auch als Haus- und Hofbaum sehr beliebt. Diese Sorte ist wenig anfällig für Honigtau.

Sommerlinde

Tilia europaea Pallida

Dieser raschwüchsige große Baum erreicht eine Höhe bis zu 30 m und eine Breite von etwa 15 m. Diese Sorte bildet eine regelmäßige kegelförmige Krone mir einem durchgehenden Stamm. Die hellgrünen Blätter verfärben sich im Herbst leuchtend gelb. Die Blütezeit beginnt etwa 10 Tage vor der Winterlinde und ist genau wie diese eine wichtige Insektennahrung. Aufgrund der vielen positiven Eigenschaften wie Schnittverträglichkeit, Windfestigkeit, Hitzeverträglichkeit und Anspruchslosigkeit ein beliebter Straßen- und Parkbaum.

Hänge-Ulme

Ulmus glabra Pendula

 Eine bis zu 4 m hohe Trauerform deren herabhängende Zweige bis zu Boden hängen. Das kräftige dunkelgrüne Laub verfärbt sich spät im Jahr gelb. Schon vor dem Blatt erscheinen die auffälligen hellgrünen Blütenbüschel. Stellt an den Boden und ans Klima wenig Ansprüche.